WISSEN

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Brandbekämpfung im Mittelalter

Feuereimer der Zunft zum Goldenen Stern

Seit der Gründung der Zünfte bis Mitte des 18. Jahrhunderts hatten sich die Zunftangehörigen bei Ausbruch eines Feuers auf dem Kornmarkt beim Rathaus einzufinden; die Löschgeräte wurden von den Zünften und Gesellschaften gestellt. Damit jemand einer Zunft beitreten konnte, musste er – unter anderem – den Besitz einer eigenen Ausrüstung für den Wach-, Lösch- und Militärdienst nachweisen können.

Brennbare Baumaterialien, enge Wohnverhältnisse und offenes Feuer in den Häusern bildeten stets grosse Gefahren für Brände. Stadtbrände zählten zu den verhee­rendsten Katastrophen städtischer Gemeinschaf­ten; deshalb gehörten Brandschutz und Brandbekämpfung zu den ältesten Aufgaben der Zünfte.

Die einfachste Form des Feuerwehrgeräts war während Jahrhunderten der Eimer. Leicht aufzutreiben und leicht zu bedienen, konnte der Eimer von Hand zu Hand über lange Menschenketten von einem Brunnen oder von einem Teich bis zum Brandherd gereicht werden.

Feuereimer aus dem 16. Jahrhundert. Die meisten Eimer waren früher aus Leder gefertigt, innen oft mit Pech ausgestrichen, manchmal mit Holzstäben ausgelegt. Der Henkel wurde aus einem Ochsenschwanz oder Lederstreifen gebildet. Es gab auch Eimer aus Stroh, Hanf, Filz, Holz und in späteren Jahren aus Eisenblech.  
Quelle: Historisches Museum Basel, Inv. 1889.87.1.-3, Foto Peter Portner

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Brandbekämpfung im Mittelalter

Feuereimer der Zunft zum Goldenen Stern

Seit der Gründung der Zünfte bis Mitte des 18. Jahrhunderts hatten sich die Zunftangehörigen bei Ausbruch eines Feuers auf dem Kornmarkt beim Rathaus einzufinden; die Löschgeräte wurden von den Zünften und Gesellschaften gestellt. Damit jemand einer Zunft beitreten konnte, musste er – unter anderem – den Besitz einer eigenen Ausrüstung für den Wach-, Lösch- und Militärdienst nachweisen können.

Brennbare Baumaterialien, enge Wohnverhältnisse und offenes Feuer in den Häusern bildeten stets grosse Gefahren für Brände. Stadtbrände zählten zu den verhee­rendsten Katastrophen städtischer Gemeinschaf­ten; deshalb gehörten Brandschutz und Brandbekämpfung zu den ältesten Aufgaben der Zünfte.

Die einfachste Form des Feuerwehrgeräts war während Jahrhunderten der Eimer. Leicht aufzutreiben und leicht zu bedienen, konnte der Eimer von Hand zu Hand über lange Menschenketten von einem Brunnen oder von einem Teich bis zum Brandherd gereicht werden.

Feuereimer aus dem 16. Jahrhundert. Die meisten Eimer waren früher aus Leder gefertigt, innen oft mit Pech ausgestrichen, manchmal mit Holzstäben ausgelegt. Der Henkel wurde aus einem Ochsenschwanz oder Lederstreifen gebildet. Es gab auch Eimer aus Stroh, Hanf, Filz, Holz und in späteren Jahren aus Eisenblech.  Quelle: Historisches Museum Basel, Inv. 1889.87.1.-3, Foto Peter Portner